The Dubliners Tickets und Termine.

  • Event-Infos zu The Dubliners

    Für irische Musik sind The Dubliners nach wie vor das Maß aller Dinge! Seit einem halben Jahrhundert sind die Irish-Folk-Barden dabei auf der ganzen Welt im Auftrag der grünen Insel unterwegs. Unzählige Alben, Hits und Bandkonstellationen inklusive, haben sich The Dubliners einen Status erspielt, der ihnen so bald niemand wird streitig machen können. Von The Pogues über Fiddler´s Green bis Flogging Molly orientieren sich Musiker seit Generationen am Stil der Band, die ihren Namen einer James Joyce-Erzählung entlehnt. Wer – im wahrsten Sinne des Wortes – Evergreens wie „Whiskey in the Jar“, „Seven Drunken Nights“ oder „Finnegan´s Wake“ live erleben will, für den sind The Dubliners-Tickets wie der Topf Gold am Regenbogenende.

The Dubliners Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten

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  • The Dubliners im Porträt

    Viel mehr als das Jahr 1962 als Zeitpunkt ihrer Gründung scheinen The Dubliners und The Rolling Stones auf den ersten Blick nicht gemein zu haben. Die irische Folkband Nummer 1 hat niemals Fernseher aus dem Fenster geworfen, zumindest nicht bekanntermaßen hunderte von Frauenherzen gebrochen, sie schleppte keine Verstärkerburgen durch die Welt und benötigte auch keine Scharen von Anwälten und Finanzberatern, um sich selbst am Leben zu erhalten. Eines aber ist dann doch beiden Gruppen gelungen: Sie sind zur unsterblichen Legende geworden.

    Geahnt haben das dereinst weder Mick Jagger noch John Sheahan. Als Letzterer 1964 zu der kurz zuvor in O’Donoghue’s Pub zu Dublin (wo sonst?) gegründeten Band stieß, „da hat keiner von uns, glaube ich jedenfalls, über mehr als das nächste Jahr nachgedacht. Als ich ein paar Jahre später meinen Job als Elektriker aufgab“, lacht der 70-Jährige freundlich in den weißen Bart, „da rieten mir alle, bloß den Werkzeugkoffer zu behalten, weil ich ihn garantiert in zwei, drei Jahren wieder brauchen würde. Spätestens.“ Wo dieser Koffer heute steht, muss nun niemand mehr erfragen. Sheahan ist zum einen längst im Rentenalter und zum anderen immer noch ein Dubliner.

    Das ist nicht etwa eine sozialversicherte Anstellung, sondern, wie Sheahan sagt, „vielmehr eine Lebenseinstellung.“ Und zwar eine der etwas anderen Art. „Als wir damals nach ein paar Jahren von unserem Manager gesagt bekamen, wir müssten jetzt alle miteinander Verträge schließen, die uns aneinander binden und gegeneinander absichern“, grinst er breit übers freundliche Gesicht, „da haben wir das diskutiert. Wir fanden das sehr schnell alle Unsinn, weil so etwas überhaupt nicht zum Wesen von Musik passt. Kurz darauf hatten wir keinen Manager mehr, dafür aber sind wir bis heute Freunde geblieben.“ Und eben Dubliners.

    Als solche stehen sie für ihre Fans in untadeligem, für alle anderen in, sagen wir mal, von vergilbten Kerzen gespendetem Licht. Oder anders: Die Dubliners im Besonderen und der Irish Folk, für den sie wie keine andere Band stehen, im Allgemeinen gelten gern einmal als leicht verstaubter Anachronismus. Die schlimmsten Jahre aber sind für Sheahan und seine Kollegen Barney McKenna (70), Seán Cannon (69), Eamonn Campbell (63) und Patsy Watchorn (67) wohl vorüber. Die vermaledeiten Achtziger voller Hedonisten-Pop und Jugendwahn waren nicht der Dubliners besten Jahre, wenngleich die Klientel treu zu ihnen hielt. „Aber heute“, freut sich Sheahan, „sehen wir endlich auch wieder andere Gesichter vor unseren Bühnen.“ Seit der Pop, zu dem ja auch die Dubliners im weiteren Sinne durchaus zählen, nicht länger als Sache einer und einer zudem eher jungen Generation begriffen wird, kommen nämlich zunehmend auch Twens und manchmal sogar Teens in ihre Konzerte, „und wenn ich die dann frage, weshalb sie sich so alte Männer wie uns ansehen, dann heißt es immer: weil wir der ganzen synthetischen Musik müde sind. Die mögen es einfach zu hören, was sie sehen. Identifizieren kann man sich doch sowieso nur mit Dingen, die echt sind.“ Und echter als die Dubliners zu sein ist ein Ding der Unmöglichkeit.

  • Rezensionen zu The Dubliners

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