Eventkalender und Ticketpreisvergleich für die Stadt Berlin
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| 23.02.2012 | Frühlingserwachen | Berliner Ensemble | ab 4.18 € | ||
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23.02.2012 | Helmut Schleich | Mehringhof Theater | ab 12.00 € | |
| 23.02.2012 | Legoland Berlin | Legoland Discovery Centre | ab 12.00 € | ||
| 23.02.2012 | Lüül | BKA Haus | ab 12.39 € | ||
| 23.02.2012 | Rundfunk Sinfonieorchester Berlin | Atze Musiktheater | ab 12.98 € | ||
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23.02.2012 | Ballet Revolucion | Admiralspalast | ab 13.30 € | |
| 23.02.2012 | AquaDom und Sea Life Berlin | Aqua Dom & Sea Life | ab 14.00 € | ||
| 23.02.2012 | Effi Briest | Vagantenbühne | ab 14.00 € | ||
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23.02.2012 | Dawes | Magnet Club | ab 15.00 € | |
| 23.02.2012 | Timm Thaler Oder Das Verkaufte Lachen | Theater an der Parkaue | ab 15.20 € | ||
*Alle Angaben ohne Gewähr![]()
Weitere Informationen über Berlin
Überall bekommt man es um die Ohren gepfeffert: Berlin, die bewegendste Stadt Deutschlands, mit internationalem Ruf als „The Place to be“. Eine sich ständig wandelnde Metropole, die sich nie zu Ende definiert. Hier ist die Nacht heiß und der Tag verrückt. Wer anderswo lebt, verpasst etwas. Solche Sätze liest man öfter und jeder will die einst geteilte Stadt noch treffender beschreiben. Wir wollen es nicht übertreiben, aber Berlin ist schon etwas besonderes, keine Frage.
Kulturboom auf der Museumsinsel, Touristenschwärme, eine Demo Unter den Linden, oder Parteigegner bei einer friedlichen Currywurst vereint – so sieht es aus, wenn man durch Berlin läuft. Immer und überall kann man Lesungen, Theater, Opern, Musicals, Konzerte oder Premieren besuchen. Wo man dies tut, ist eigentlich egal. Wo man lebt hingegen ganz und gar nicht. Welcher Stadtteil nun gerade angesagt ist, ist eine Never-Ending-Story. Über die Babyhochburg Prenzlauer Berg wird ja schon länger geschmunzelt. Und tatsächlich fragt man sich, was eigentlich all diese Latte Macchiato schlürfenden Menschen machen, die Waffeln essen und das nun für „typisch Berlin“ erklären. Wahrscheinlich lästern sie über irgendeinen anderen Stadtteil Berlins. In Mitte zu wohnen ist ja auch schon fast peinlich. Da sehen ja alle gleich aus. Nerdbrille, Jutebeutel, Skinny Jeans und irgendwas altes Schlabberndes obenrum, möglichst mit Disney-Motiv. Dazu frisch gestylte Haare und fertig ist der zugezogene Berliner. Der prägt das Stadtbild aber auch nicht mehr als die chronisch schlechtgelaunte Berliner Schnauze, Mario Barth, Peter Fox oder die Dame vom Ku´damm, die jeden Tag im Pelzmantel im KaDeWe Butter und Milch einkauft.
Auch nach 20 Jahren Einheit ist Ost und West immer noch spür- und sichtbar. Doch so langsam verwischen die Konturen. So wie die Gemälde der East-Side-Gallery.
Aber was soll´s, die wurden einfach pünktlich zur Jubiläumsfeier der Deutschen Einheit nachgetuscht. Gleich daneben erhebt sich im Kontrast die große O2-World Berlin. Dort geben sich Größen von den Backstreet Boys bis Helene Fischer, von Apassionata bis zu den Eisbären Berlin die Ehre und „alle komm´se ran“.
Und wer es wieder so ganz anders mag, der geht gleich nach nebenan ins berühmte Berghain. Internationalen Ruhm erlang der verwegene Club, in dem Kameras nicht erlaubt sind und in jeder schummrigen Ecke genau das passiert, was man vage vermutet, durch die Wahl zum „Besten Club der Welt.“ DJs bewundern die Boxentürme, anderen wird schwindelig vom Minimal-Bass. Aber noch ein Stück weiter war ja die Bar25. Dort trugen Jungs Feenflügel auf dem Rücken und Frauen verkleideten sich als Männer. Je schräger, desto größer die Chancen reinzukommen. Sommer für Sommer trotzte der Heimatclub von Paul Kalkbrenner dem Spreeufer-Bebauungsplan, doch letztlich half das alles nicht. Aber es gibt ja noch ein paar andere Locations in Berlin. Die besten Ausstellungen, Bars oder Events sind meist die, die gerade neu von einem Freund einer Freundin eines Freundes entdeckt wurden. Wenn man Pech hat, ist der Laden allerdings schon wieder geschlossen, bevor man das nächste Mal die Kumpels mitnehmen konnte. Und so geht die Entdeckung Berlins von vorne los und man weiß nie, wo man am Ende des Tages landet.