Snow Patrol Tickets und Termine.

  • Event-Infos zu Snow Patrol

    Seitdem sie vom „Autosjagen“ sangen, kennt sie alle Welt: Snow Patrol. Dass inzwischen jeder Möchtegernpopstar den Song covern muss, ist zwar nicht zu begrüßen, beweist aber immerhin die enorme Wirkung des Stücks. Mit Bands wie Coldplay, Keane oder Travis zählen Snow Patrol somit längst zur Gitarren-Pop-Elite des Vereinigten Königreichs. Ein verdienter Erfolg, war er doch in der aufs zwanzigjährige Jubiläum zusteuernden Bandhistorie hart erarbeitet. Mit ihrer Mischung aus eindringlichen Balladen und umarmenden Popepen für Radio und Stadion haben die Schotten ihr Erfolgsrezept scheinbar gefunden. Dieses zelebrieren Snow Patrol in angemessener Weise live, wenn Hymnen wie „Run“, „Open Your Eyes“ oder natürlich die eingangs erwähnte die Luft erfüllen. Von all den Alexander Klawses und Thomas Godojs sollte man sich also wirklich nicht vom „Ticketsjagen“ abhalten lassen.

Snow Patrol Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten

Datum Event Ort Preis*  
Treffer pro Seite 10 | 25 | 50
24.06.2012
So 20:00 h
Snow Patrol Hamburg​, O2 World ab 35.00 €
26.06.2012
Di 20:00 h
Snow Patrol Wien​, Arena ab 40.00 €
29.06.2012
Fr 19:00 h
Snow Patrol Berlin​, Zitadelle Spandau ab 37.00 €
03.07.2012
Di 20:00 h
Snow Patrol Dresden​, Filmnächte am Elbufer ab 40.45 €
04.07.2012
Mi 20:00 h
Snow Patrol Köln​, Lanxess Arena ab 29.00 €
  • Snow Patrol im Porträt

    Wer das Phänomen Snow Patrol zumindest ansatzweise verstehen will, darf eine Sache nicht vergessen: Auch 14 Jahre nach ihrer Gründung als Studenten-Band an der Universität von Dundee ist die Band um Frontmann und Chef-Songwriter Gary Lightbody noch immer ohne festen Plan unterwegs. Sie schlagen sich einfach so durch – so erfolgreich wie unvorhersehbar. „Großartig und erschreckend zugleich ist an unserer Band“, setzt Lightbody an, „dass sich alles immer erst spontan ergeben hat. Es gab so gut wie nie einen Masterplan. Generell geben wir Zufällen mindestens so viel Raum wie ernsthaften Plänen und Vorsätzen.“

    Ein bedeutender Zufall war bereits ihre Namenswahl: Die Band um Lightbody nannte sich anfangs nämlich Polar Bear – das erklärt auch den Titel ihres Debütalbums aus dem Jahr 1998: „Songs For Polarbears“ –, doch mussten sie ihn ändern, als sie herausfanden, dass der Bassist von Jane’s Addiction ein gleichnamiges Seitenprojekt hatte. Den Namen Snow Patrol verpasste ihnen schließlich ein Kollege, der sich mit dem Eisbärennamen so oder so nie hatte anfreunden können; und so kam es, dass Snow Patrol 1995 einen Vertrag beim Jeepster Label unterzeichneten, auf dem damals z.B. auch Belle and Sebastian, ihre Helden aus Glasgow, beheimatet waren.
    Da sie inzwischen längst als Pop-Giganten gefeiert werden – und das nicht ohne Grund: „Eyes Open“, ihr letztes Album, war die meistverkaufte LP in England im Jahr 2006 –, erscheint es umso wichtiger, daran zu erinnern, dass Snow Patrol in den Neunzigern so unfassbar Pleite waren, dass Lightbody sich eines Tages sogar dazu gezwungen sah, seine komplette Plattensammlung zu verkaufen, um die Miete bezahlen zu können. 2001 wurden sie dann von Jeepster gedroppt, nachdem der – leider – treffend betitelte Nachfolger „When It’s All Over We Still Have To Clear Up“ nur noch bei ihrer leidenschaftlichen aber kleinen Fanbase Anklang gefunden hatte. Anfangs spielten Snow Patrol ihre größten Konzerte in Irland, in jenem Land also, in dem der in Bangor geborene Lightbody seine Kindheit und Jugend verbrachte, bis er zum Studieren nach Schottland ging.

    So richtig durch die Decke ging die Karriere von Snow Patrol erst, als sie 2003 einen Vertrag beim Fiction Label unterzeichneten und sich mit dem Produzenten Garrett „Jacknife“ Lee zusammentaten. „Sein Input hat unseren Sound sehr stark beeinflusst“, berichtet Lightbody. „Inzwischen ist Jacknife fast schon ein weiteres Mitglied der Band geworden; ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen, mit einem anderen Produzenten zu arbeiten.“
    2005 bezogen sie ein abgelegenes Studio namens Grouse Lodge in Irland und stellten die „Eyes Open“-LP fertig, ein Album, auf dem mit „Chasing Cars“ einer der leidenschaftlichsten Songs des 21. Jahrhunderts vertreten ist. Nach über 100.000 Einsätzen im britischen Radio, zwei Millionen Downloads in den Staaten und dem Titel „Best Song of All Time“, der ihnen von den Zuhörern von Virgin Radio verliehen wurde, wurde der Band im Juli 2006 schließlich eine ganz besondere Ehre zuteil: Sie spielten „Chasing Cars“ in der letzten Folge der erfolgreichen BBC-Show „Top Of The Pops“ und steuerten somit ihren Teil zum grandiosen Finale der Sendung bei. Dank der Hit-Single wurden auch die Albumverkäufe mächtig angekurbelt: „Eyes Open“ verkaufte sich schließlich weltweit ganze 4,7 Millionen Mal...

    An einem Punkt wie diesem hätten andere Bands entweder eine lange Auszeit genommen und die Füße hochgelegt, oder aber gleich weitergemacht und noch einen Angriff auf die Charts gestartet. Doch Lightbody und Co. taten nichts davon: Stattdessen riefen sie Jacknife Lee an, um mit ihm ein Album aufzunehmen, das sie auf eine unbeschreibliche Kreativ- Odyssee führen sollte – aus der Grafschaft Galway im Westen Irlands, zurück zur Grouse Lodge in die Grafschaft Meath und gleich weiter in die legendären Hansa-Tonstudios in Berlin, wo schon Bowie und viele andere Rockgötter der siebziger Jahre ihre Meisterwerke aufgenommen haben. So innovativ und bahnbrechend, wie man es von Alben aus diesen Studios kennt, ist „A Hundred Million Suns“ das bis dato anspruchsvollste und beste Album von Snow Patrol; eine LP, von der Lightbody sagt, dass seiner Band damit – vollkommen zufällig natürlich – die sprichwörtliche Quadratur des Kreises gelungen ist.

  • Rezensionen zu Snow Patrol

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