Mumford and Sons Tickets und Termine.

  • Event-Infos zu Mumford and Sons

    Believe the Hype. Bluegrass-Folk, so schmissig und heiß, dass diese Band auf die ewige Freibierliste gehört. Auch wenn mittlerweile Papa, Oma und der Rest der Verwandtschaft die sympathischen Briten ins Herz geschlossen hat: nicht aufgeben! Mit Charme und unaufhaltsamer Live-Power haben Sie noch jeden Club im Sturm erobert.

Mumford and Sons Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten

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  • Mumford and Sons im Porträt

    Der fiktive Familienbetrieb Mumford & Sons wurde Ende 2007 von Namensgeber Marcus Mumford sowie seinen Mitstreitern Winston „Country“ Marshall, Ted Dwane und Ben Lovett gegründet. Was folgte war der wohl größte Katapultstart seit den Arctic Monkeys. Mit ihrem energetisch vorgetragenen Mix aus Country, Folk und Bluegrass traf die Band mit voller Wucht den Nerv der Zeit und erschien manchem wie eine branntweinbefeuerte Südstaatenversion der Fleet Foxes auf Englandexkursion. Gemeinsam mit Londoner Kollegen und Freunden wie Noah and the Whale und Laura Marling verkörperte die Band eine britische Bastion uramerikanischer Songwritertradition, wodurch verschiedene Medien versuchten, die Künstler unter dem äußerst schwammigen Begriff Neo-Folk zu klassifizieren. Dass Marcus Mumford zudem Tour-Schlagzeuger von Laura Marling war und den Sänger von Noah and the Whale, Charlie Fink, als Marlings Freund ablöste trug ebenfalls zum Kommunencharakter bei.

    Mit Blick auf den eigenen Teller begaben sich Mumford & Sons noch vor Jahresfrist ins Studio, um erste Songs zu schreiben. Das Ergebnis der ersten Sessions waren „Awake My Soul“ und „White Blank Page“, die auch auf dem späteren Debütalbum zu hören sind. Das erklärte Ziel der Band war jedoch von Beginn an, sich ein Publikum nicht in erster Linie durch Veröffentlichungen, sondern vielmehr durch Live-Auftritte zu erspielen. Aus diesem Grund gingen die Vier bereits Anfang 2008 in England auf Tour, um Laura Marling zu supporten – und der Plan ging auf. Wo auch immer die Traditionalisten auftauchten hinterließen sie eine Schneise der Euphorie. Ihr Ruf eilte ihnen soweit voraus, dass sie noch ohne eine einzige Veröffentlichung auf dem Glastonbury 2008 spielen durften und ihren Ruf als eine der größten Hoffnungen der britischen Musik auf den matschigen Feldern von Worthy Farm bestätigten. Kurz darauf erschien mit einer selbstbetitelten EP endlich der erste Tonträger und die Band konnte binnen 24 Stunden ihr Konzert im Londoner Club „The Luminaire“ ausverkaufen.

    Den Rest des Jahres verbrachte das Quartett auf der Straße, um ihre Songs quer durch das Vereinigte Königreich sowie erneut als Marling-Support auch durch die Vereinigten Staaten und Kanada zu tragen. Ihr phänomenales Einstandsjahr endet mit der Veröffentlichung der „Love Your Ground“-EP sowie einem Konzert als Vorband der legendären irischen Folk-Punker The Pogues in der Brixton Academy in London.

    Wie nicht anders zu erwarten wird 2009 zwar das Jahr des endgültigen Durchbruchs, doch hätte es eines Gallagher´schen Selbstbewusstseins bedurft, mit dem tatsächlichen Ausmaß ihres Erfolgs zu rechnen. Trotz ihrer unermüdlichen Live-Aktivitäten - im ganzen Jahr gibt es keinen Monat ohne Konzerttermine - können Mumford & Sons im Mai die EP „The Cave & the Open Sea“ sowie zwei Monate darauf einen Mitschnitt ihres Auftritts im Rahmen des Londoner iTunes-Festivals präsentieren. Ihren ersten Deutschland-Auftritt absolviert die Band auf dem Haldern Pop Festival und hinterlässt eine vor Begeisterung tobende Menschenmenge in einem vor Schweiß tropfenden Zelt. Ihr Auftritt, der schon heute zu den legendärsten des renommierten Festivals zählt, brachte ihr außerdem einen Co-Headlinerslot auf dem folgenden Haldern Pop ein.

    Im Herbst des Jahres ist nun endlich die Zeit gekommen, ein erstes Album vorzulegen. „Sigh No More“ lautet der Titel des langerwarteten Debüts und besteht zur einen Hälfte aus neuen Titeln, wohingegen die anderen von den bisherigen EPs bekannt sind. Dem Erfolg der Platte tut dies jedoch keinen Abbruch, was die grandiosen Chartpositionen - u. a. Platz 2 in Großbritannien und den USA - belegen. Auf dem Album geben sich mitreißende Banjorocksongs wie „Roll Away Your Stone“ oder die Single „Little Lion Man“ und Songs wie „Dust Bowl Dance“, die so unbeirrt auf ein großes Finale hinsteuern wie die spanische Fußballnationalmannschaft in Topform, die Klinke in die Hand. Im Zuge der Veröffentlichung von „Sigh No More“ fegt die Gang erneut durch die deutschen Clubs, welche ausnahmslos die Ausverkauft-Schilder aushängen müssen.

    Im Jahr 2010 beehrt die Band weiterhin die Konzertbühnen der Welt mit Touren in Australien, den USA und ganz Europa und spielt sich nun endgültig in den Fokus der gesamten Musikwelt, was ihr unter anderem einen Brit Award und eine Grammy-Nominierung einbringt. Ganz nebenbei erscheinen weitere EPs, die jedoch zumeist kaum gänzlich neues Songmaterial enthalten. Selbiges stellt die Band mit Titeln wie „Home“ und dem stadionesken „Lover of the Light“ auf ihren Konzerten vor. Anfang 2011 kündigt die Band den „Sigh No More“-Nachfolger für den Spätherbst des Jahres an und betourt in immer größeren Venues Großbritannien und Nordamerika.

    Der erfolgreichste musikalische Familienbetrieb kann nach vier Jahren zwar eine zufriedene Bilanz ziehen, sollte es aber nicht. Durch ihre unglaublichen Live-Performances haben es sich Mumford & Sons selbst zuzuschreiben, dass niemand mehr den Titel ihres ersten Albums befolgt, bevor nicht endlich dessen Nachfolger im Schrank steht und das Ticket für die entsprechende Livesause an der Pinnwand hängt.

  • Rezensionen zu Mumford and Sons

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