Miles Kane Tickets und Termine.
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Event-Infos zu Miles Kane
Miles Kane ist nicht neu, vielmehr hat er schon mit diversen bekannteren Gruppen auf kleineren und größeren Bühnen gestanden und diese mit seinem Talent bereichert. Dazu zählen unter anderem „The Last Shadow Puppets“, mit denen er neben seiner neuen Solo Karriere auch weiterhin kreativ sein wird.
© by FKP Scorpio Konzertproduktionen
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Miles Kane im Porträt
Im vergangenen Herbst begab sich der 24-jährige Liverpooler (eine hochattraktive Mischung aus Junge-von-nebenan und Charisma-Feuerwerk mit einigen Jahren Arbeitserfahren als bewährter Band-Frontmann im Lebenslauf) in das berühmte Kinks-Studio „Konk“ im Norden Londons. Mit dabei: Gruff Rhys von den Super Furry Animals. Flugs schrieben und produzierten sie zusammen vier Stücke, darunter den launischen Bluessong „Kingcrawler“.
Es folgten arbeitsreiche Monate: zunächst forderte Kane ganz kess einen musikalischen Gefallen bei Ex-Oasis-Boss Noel Gallagher ein, arbeitete mit Dan The Automator (DJ Shadow, Gorillaz, Kasabian etc.) in San Francisco an der HipHop-Affinität seiner Beats, verpflichtete die Jungfrau von Orleans als Gastsängerin, machte eine tiefe Verbeugung vor John Lennon, stimmte ein Loblied auf Marc Bolan an, belebte die Erinnerung an Serge Gainsbourg neu und kam mit „ein wenig Hilfe seines besten Freundes“ ganz gut klar. Allen voran macht er das, was er am allerbesten kann: ein beschlagener, talentierter Musiker sein, der jeder noch so schwierigen Situation mit einem freundlichen Augenzwinkern begegnet.
Ein Jahr später war Miles‘ beeindruckendes Fuzz-Rock/Beat-Pop-Album schließlich fertig. Und das Allerbeste: sein Bammel war wie weggeblasen. „Zu sagen: ‚ich habe mich selbst gefunden‘ wäre etwas extrem“, schmunzelt er, „aber es gab schon den Vorsatz, herauszufinden, wer man ist und dies in den Songs zu zeigen. Die ersten vier Tracks zu machen, war ein geiles Gefühl. Jetzt bin ich allerdings erst richtig in die Sache hineingewachsen, ich fange an, mein eigenes Ding zu machen und über die Songs zu sprechen – kurz gesagt: es ist ein Traum, der wahr wurde.“
Bevor wir uns allerdings eines der besten Alben des Jahres 2011 näher anschauen, sollten wir noch einen Blick auf die jüngere Vergangenheit werfen. Im Alter von achtzehn Jahren war Miles Kane bereits Mitglied der Band The Little Flames, aus deren Konkursmasse 2007 The Rascals entstanden. Als die Band im selben Jahr die Arctic Monkeys supporteten, lernte er deren Frontmann Alex Turner kennen. 2008 veröffentlichten die beiden zusammen als The Last Shadow Puppets ihr Debütalbum „The Age Of Understatement“, das Platz eins der UK Charts erreichte und eine „Mercury Prize“-Nominierung erhielt. Fast das ganze Jahr verbrachte Kane auf Tour mit Turner.
Noel Gallaghers musikalischer Beitrag ist auf „My Fantasy“ zu hören, einem faszinierend modernen Stückchen T-Rex-Rock, das im vergangenen September in London aufgenommen wurde. Die Zusammenarbeit war zu Stande gekommen, nachdem der aus Manchester stammende Bandleader Kane gebeten hatte, auf seinem ersten Post-Oasis-Album mitzuwirken. „Als ich Noel im Studio die Monitor-Mixe meiner Songs vorspielte, sagte er, dass er ‚My Fantasy’ liebe. Und als ich meine Harmonien einsang, schrieb ich Noel eine SMS und fragte ihn: ‚Hättest du Lust, den Harmoniegesang auf dem Stück zu übernehmen, der dir gefallen hat? Das wäre der Zuckerguss, den der Song noch braucht‘. Er schrieb nur zurück: ‚Zuckerguss kann ich am allerbesten!‘ Er kam also vorbei und wir hatten einen Nachmittag lang Spaß.”
Kane hatte es sich auch in den Kopf gesetzt, die Atmosphäre aufleben zu lassen, die Serge Gainsbourgs und Brigitte Bardots gemeinsamen musikalischen Unternehmungen ausgezeichnet hatte. Als ein französischer Mitarbeiter seines Labels bei einem Event in Paris Poésy begegnete, kam das Gespräch irgendwann auf Miles Kane. „Sie unterhielten sich über mich und am nächsten Tag kontaktierte er mich und frage: ‚hast du Lust, es mit dieser Schauspielerin zu machen?‘“ Der Plattenfirmenmitarbeiter berichtete, dass sich Clémence gerade mitten in den Dreharbeiten für einen Kinofilm über das Leben der Jungfrau von Orleans befände, in der sie die Hauptrolle übernommen habe. „Ich fragte ihn also: ‚Kann sie denn singen? Sie scheint tiptop zu sein, ist die Jungfrau von Orleans – wenn sie singen kann, ziehen wir das durch, ohne Wenn und Aber!‘ Sie konnte singen, also taten wir es, und es war fantastisch“, erinnert er sich strahlend.
Nachdem Miles Kane und seine neue Band (Drummer Jay Sharrock von The Sand Band, Singer-Songwriter Eugene McGuinness an Gesang und Gitarre, sowie Ben Parsons und Phil Anderson von Cherry Ghost an Keyboards und Bass) im vergangenen November eine Clubtour durch Großbritannien unternahmen und einige Support-Auftritte im Vorprogramm der Courteeners absolvierten, wird er auch die nächste Zeit vorzugsweise in Bussen und auf Bühnen verbringen. Nach der ersten UK-Tour als Solokünstler im Februar stehen nun Konzertreisen im Vorprogramm der Arctic Monkeys und bei Liam Gallaghers neuer Band Beady Eye an. Eine zweite Solo-Tour durch Großbritannien ist für Mai vorgesehen.
„Dieses Album bin ich einfach ist“, erklärt Miles Kane. „Ich habe über mich selbst geschrieben. Alles, was ich mag und alle meine Einflüsse sind auf dieser Platte. Das ist eigentlich alles. Ich habe sehr hart gearbeitet, um an diesen Punkt zu kommen. Das bin ich, mein Herz und meine Seele. Es war ein langer Weg. Als Kind träumt man davon, ganz alleine eine Platte zu machen. Nun habe ich es getan. Ich habe wirklich großes Glück und weiß das auch zu schätzen.“© by Sony Music Entertainment Germany
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Rezensionen zu Miles Kane
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