Maria Mena Tickets und Termine.
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Event-Infos zu Maria Mena
Schrille Outfits, spektakuläre Bühnenshows, atemberaubende Choreografien: Maria Mena kommt auf Tour. Na gut, ist ein bisschen geflunkert. Zumindest was die Live-Darbietung betrifft. Als lebende Lady Gaga-Antipode gefällt die norwegische Songwriterin in unprätentiöser Weise mit Mikrofonständer und Backingband sowieso deutlich besser. Das fünfte Album „Viktoria“ in der Satteltasche, wird die Setlist einer Frischzellenkur unterzogen, ohne Hits wie „Just Hold Me“ oder „All This Time“ zu verdrängen. Wem das alles nichts sagt, sich aber von Maria Menas Sangeskolleginnen Alanis Morissette und/oder Amy Macdonald angesprochen fühlt, darf dennoch beherzt auf dem Ticketmarkt zuschlagen.
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Maria Mena im Porträt
Das Talent hat Maria Mena bereits in großen Tüten in die Wiege gelegt bekommen. So betätigte sich ihre norwegische Mutter als Songschreiberin, während ihr nicaraguanischer Vater als Profi-Schlagzeuger immer dort aushalf, wo es in der Osloer Musikszene auf dem Schemel brannte. Das Schlüsselerlebnis für Maria Menas Karriere war jedoch ausgerechnet die Trennung ihrer Eltern, die sie doch überhaupt erst so nah an die Musik herangeführt haben. So verwundert es nicht, dass sich ihre erste Single „My Lullaby“ explizit mit ihrem neuen Leben als Scheidungskind befasst. Überraschender ist da der Umstand, dass sie mit dem Song im Alter von 16 die Top 5 der norwegischen Charts entert.
Nach zwei Achtungserfolgsalben in Norwegen, ist es 2004 an der Zeit, auch dem Rest Europas vom Popwunderkind aus dem Nordland zu künden. Erste Touren in Deutschland und den USA stehen an, um die Veröffentlichung von „White Turns Blue“, einer Compilation ihrer ersten beiden Alben „Another Phase“ und „Mellow“, zu begleiten. Mehr als ein erneuter Achtungserfolg ist zu diesem Zeitpunkt für Maria Mena jedoch nicht drin. Aber mit der Hektik haben es ja die Nordmänner und -frauen bekanntlich nicht so, weshalb Mena unbeirrt ihren Weg fortsetzt. Bereits mit dem nächsten Album soll sich ihre Beharrlichkeit auszahlen.
„Apparently Unaffected“ kann auch hierzulande einen stattlichen Freundeskreis akquirieren, was nicht zuletzt am Erfolg der Single „Just Hold Me“ festzumachen ist. Einmal den Fuß in der Tür, schiebt sich Maria Mena auch in immer größere Venues, um sie mit ihrem gefühlvollen Songwriter-Pop zu erfüllen. Mit dem vierten Album „Cause and Effect“ legt die Norwegerin dann 2008 ihren bisher erfolgreichsten Longplayer vor, der mit „All This Time (Pick-Me-Up-Song)“ die Radiostationen okkupiert und auch vor einem Cover von Kiss´ „I Was Made for Loving You“ nicht haltmacht.
Nach einem – Heiratsantrag ausgeklammert – ruhigen Jahr 2010 geht es 2011 für Maria Mena wieder in die Vollen. Zunächst jedoch mit unerfreulichem Hintergrund. Nach den Anschlägen in Norwegen im Juli des Jahres veröffentlicht Mena eine Coverversion von Ole Paus´ „Mitt Lille Land“, die bald zur kollektiven Verarbeitungshymne wird. Positivere Schlagzeilen gibt es mit dem fünften Album „Viktoria“, das im September 2011 erscheint. Auf diesem zeigt Maria Mena wieder einmal, dass Pop auch ohne Posen und Auto-Tune bestens funktioniert. In diesem Zusammenhang gilt nochmals besonderer Dank Menas Eltern, die sie musikalisch so bedacht eingenordet haben. Und dafür, dass sie sich haben scheiden lassen – so bitter das klingen mag.© by ticcats
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Rezensionen zu Maria Mena
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