Lou Reed Tickets und Termine.
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Event-Infos zu Lou Reed
Everybody´s Darling ist Lou Reed sicherlich nicht, kein Grund jedoch den Hobbygrantler zu verschmähen. Als Mitbegründer der legendären The Velvet Underground, besorgte er bereits in der Frühphase seiner Karriere so manchen Meilenstein der Popgeschichte. Im Rahmen seiner Solokarriere machte er von seiner Verachtung gegenüber der Musikindustrie selten einen Hehl, wodurch Fans manches Folteralbum Lou Reeds durchzustehen hatten. In jüngerer Zeit hat sich der Mann, der einst mit David Bowie und Iggy Pop eine Berliner WG bezog, jedoch eher durch Qualität und die Live-Pflege seiner Großtaten hervorgetan. Sein gemeinsames Projekt mit Metallica unterstreicht weiterhin seinen Anspruch, sich mit der Verwaltung seines Status´ als einer der einflussreichsten Songwriter seiner Generation nicht zu begnügen – einem Lou Reed sei also die ein oder andere Barschheit verziehen.
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Lou Reed Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten
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Datum
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Event
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Ort
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Preis*
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| Treffer pro Seite 10 | 25 | 50 | |||||
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20.06.2012 Mi 20:00 h |
Lou Reed | Berlin, Zitadelle Spandau | ab 48.00 € | ||
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23.06.2012 Sa 19:00 h |
Lou Reed | Mainz, Zollhafen-Nordmole | ab 43.35 € | ||
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30.06.2012 Sa 20:00 h |
Lou Reed | Dresden, Filmnächte am Elbufer | ab 38.90 € | ||
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01.07.2012 So 18:30 h |
Lou Reed | München, Tollwood Gelände Olympiapark | ab 29.24 € | ||
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Lou Reed im Porträt
Ein paar schöne Songzeilen zu schreiben, das bedeute für ihn Glück, sagt Lou Reed. Der Rockpoet, der am 2. März 1942 in New York das Licht der Welt erblickte, hat das Rock´n´Roll-Vokabular erweitert: Der Mann, der als Student, seine Bewunderung für Literaten wie Burroughs und Shwartz entdeckte, hat das lange "verbotene" Territorium aller Spielarten des Sex, den Drogenkonsum und -missbrauch, die Dekadenz, Travestie, Homosexualität und der Todessehnsucht in die Musik gebracht. Realistisch und ungeschminkt. Seine Erfolgsgeschichte beginnt bei Velvet Unterground in den 60ern. Seine Lyrics sind für damalige Verhältnisse freizügig. Und die Band mit dem Sänger und Songwriter Lou Reed sichert sich in dieser Zeit den Status, zu den größten Rock-Visionären zu gehören. Reed verlässt die Band 1970 nach den Aufnahmen zu "Loaded". Mit Velvet Unterground hat er insgesamt vier Longplayer eingespielt mit Klassikern wie "Venus In Furs", "Sweet Jane", "Heroin" und "All Tomorrow’s Parties".
Reed unterschreibt kurze Zeit nach dem Ausstieg einen Vertrag bei RCA und veröffentlicht sein Solo-Debüt - mit bisher unveröffentlichten Songs aus Velvet-Tagen. Sein 72er Werk trägt nicht nur die Handschrift des Glam-Rock: Produzent ist "Ziggi Stardust" David Bowie. Mit dem Song "Walk On The Wild Side" landet Lou Reed zum ersten Mal in den obersten Chartpositionen. Mit "Transformer", das auch die Songs "Vicious" und "Satellite Of Love" enthält, schafft es Reed, nach seinen Underground-Jahren auch endgültig eine der prägendsten Persönlichkeiten der Siebziger zu werden. Er ändert seinen Stil radikal: Der nächste Longplayer "Berlin" fokussiert die dunklen Seiten des Lebens, wirkt depressiv. Die Kritik lobt zwar das Werk, der kommerzielle Erfolg bleibt aber aus.
Nachdem ihm das Publikum die kalte Schulter gezeigt hatte, entschied Reed wohl, dem Publikum das zu geben, was es wollte: Seine Gitarristen Steve Hunter und Dick Wagner verpassten seiner Musik ein poppigeres und radiotauglicheres Gewand. Und er entschied sich, in der Rolle aufzutreten, in der das Publikum ihn offenbar sehen wollte: In der Rolle des Junkies mit gebleichtem Haar, lackierten Fingernägeln und das Fixen simulierend. Auf Platte war’s das Gegenteil: 1974 erschien "Sally Can’t Dance", das sich wiederum gut verkaufte. Mit "Metal Machine Music" und seinen unhörbaren elektronischen Klängen, änderte sich dies aber wieder schlagartig und die Meinungen gingen auseinander, ob Reed damit ein künstlerisches Statement abgeben, seinen Plattenvertrag loswerden oder seinem Publikum einen Schlag ins Gesicht verpassen wollte.© by Sony Music Entertainment Germany
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Rezensionen zu Lou Reed
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