Lotto King Karl Tickets und Termine.

  • Event-Infos zu Lotto King Karl

    Für Hamburg ist Lotto King Karl das, was Springsteen für New Jersey ist. Allzu gern bedient und kokettiert der Barmbeker mit seinem Working Class-Image, das man wohl sonst kaum einem Jackpotknacker abnehmen würde. Doch Lottos bodenständig-hanseatische Art weiß zu gefallen. Mit geradlinigem Deutsch-Rock, der musikalisch zwischen Hotel Atlantic und Schellfischposten, thematisch zwischen HSV-Stadion und Hafenkante pendelt, ist der Hamburger nah dran an seiner vielbesungenen Perle. Live oftmals mit den Barmbek Dream Boys oder Kumpel Carsten Pape unterwegs, gibt Lotto King Karl ebenso wie der „Boss“ den unermüdlichen Rocker, bei dem dreistündige Shows keine Seltenheit sind. Dafür direkt Tickets sichern, Digger!

Lotto King Karl Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten

Datum Event Ort Preis*  
Treffer pro Seite 10 | 25 | 50
15.09.2012
Sa 18:00 h
Lotto King Karl Hamburg​, Freilichtbühne im Stadtpark ab 24.00 €
14.11.2012
Mi 20:30 h
Lotto King Karl München​, Ampere Muffatwerk ab 25.40 €
15.11.2012
Do 20:00 h
Lotto King Karl Stuttgart​, Zapata ab 26.30 €
29.12.2012
Sa 20:00 h
Lotto King Karl Bremen​, Kulturzentrum Schlachthof ab 25.05 €
25.01.2013
Fr 20:00 h
Lotto King Karl Hannover​, Capitol ab 22.40 €
  • Lotto King Karl im Porträt

    Die Menschen im hohen Norden kennen und lieben ihn als Sänger, HSV-Stadionsprecher, Rundfunkmoderator, Comedian, Bohlen-Imitator, Schauspieler, Partyhengst und Kneipenkumpel. Da machte er Schlagzeilen, wenn er bei den Cyclassics in die Pedale tritt, für einen Triathlon in der Alster schwimmt oder in St. Georg für die Obdachlosen sammelt. Auf seinen Konzerten grölen die Hamburger drei Stunden lang Zeile für Zeile seine Songs textsicher mit: die Hansestadt-Hymnen, seine lockeren Liebeslieder, die unter die Haut und Bettdecke gehen, die Rockbrecher und emotionalen Balladen; seine Szenehits wie „Hamburg“, „Ich liebe dich“, „Fußball und Dosenbier“ und „Keine Grenzen, kein Zäune“.

    Doch er wäre nicht er, wollte er nicht endlich hinaus in die Welt jenseits des Elbstrandes. Karriere machen, vom Waterkantidol aufsteigen zum „deutschen Bruce Springsteen“, wie ihn die Presse schon mit vorauseilendem Respekt betitelte. Den Ahnungslosen draußen am dudelnden Formatradio, den Ungläubigen südlich des Frikadellen-Äquators die rockende Botschaft bringen. Angefangen hatte alles mit einem Lottoschein (das will er uns jedenfalls immer noch weismachen). In einer Annahmestelle in Barmbek, seinem Arbeiter-Kiez, der von Blankenese und der Elbchaussee weiter entfernt scheint als der Ruhrpott von Monaco. Da hat er einen Sechser mit Zusatzzahl gelandet, den Jackpot geknackt und gleichzeitig seinen neuen Namen mitbekommen: Über Nacht wird der bis dato glücklose Gabelstaplerfahrer zum Multimillionär und zu – „Lotto King Karl“! Der mietet sich schnurstracks mit seinem Geldsack und rudimentärem Star-Appeal im kleinsten Tonstudio der Stadt ein, um seine Popstar-Flausen und rudimentären Hit-Ideen auf CD zu pressen.

    So will es die Legende. Man kann sie auch umschreiben – zu einer „Doku“ mit Unterhaltungswert. Da ist einer, der sich vor 15 Jahren vorgenommen hat, es in 15 Jahren als Pop- und Rockentertainer zu etwas zu bringen. Lotto King Karl macht sich auf den Weg. Mit Zähigkeit, Talent, Kreativität, einer Portion Frechheit und dieser gnadenlosen Nonchalance, mit der er für sich PR betreibt. Er sammelt Musikerfreunde, Produzenten und Karrierehelfer um sich, strickt sich ein Image-Patchwork aus Rock-Freak, Pop-Prolo mit Sprachfehler, Spaßvogel mit Hintersinn und Hans Dampf in allen Hamburger Gassen. Über Jahre hinweg schreibt er mit seinen Kumpels zeitgemäße Gassenhauer aus Rock und Rap, Pop und HipHop. Viele kannst du nach zweimaligem Hören mitpfeifen.

    „Lotto“ ist keine Straßenfestbühne zu klein, kein Club zu mickrig, um sich nicht – mit seiner Dampfkapelle, den Barmbek Dream Boys – dem Publikum zu stellen. Aus Publikum wurden schnell Fans. Treue, bald enthusiastische Fans, die zu den immer größer werdenden Konzerten pilgerten. Plattenfirmen lauern dem Phänomen „Lotto King Karl“ auf, er schließt Verträge und liefert ab 1996 – mit wechselndem kommerziellen Erfolg – eine Serie bemerkenswerter Tonträger ab. Inzwischen ist Lotto nicht nur sein eigener Manager, Komponist, Texter und Produzent, sondern auch sein eigener Schallplattenkonzern. Er pfeift darauf, dass Major Companies kein Risiko mehr in der Künstlerförderung eingehen und führt vor, das es auch anders geht. Ohne Industriepartner, lockende Vorauszahlungen und Garantien. Aber mit ungebremstem Elan. Der bringt ihn 2000 – mit der Nummer „Fliegen“ – sogar in die Vorausscheidung zum „Grand Prix d`Eurovison“, wo er auf einem scheinbar abgeschlagenen 8. Platz landet, während die Single danach die deutschen Charts stürmt.

    Mehr aus dem Lotterleben von Lotto? Klar, dass sein Kultstatus auch aus seiner Moderatorenzeit bei Delta Radio und Energy herrührt, seine Radioshows wurden sogar für den „VIVA Comet“ nominiert. So richtig „zu Hause“ fühlt er sich aber nur auf der Konzertbühne und bei seiner Fangemeinde. Wenn die mit HSV-Schal, Hamburg-Fahnen und Lotto-T-Shirts anrückt, bleibt sowieso kein Zweifel daran, wo die Heimat ist – und das Terrain, von dem aus der Rest der Welt erobert werden will. Deutschland sucht den Superstar? Na bitte, da ist einer!

  • Rezensionen zu Lotto King Karl

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