Lily Allen Tickets und Termine.
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Event-Infos zu Lily Allen
Man sollte sich von all den Schlagzeilen, für die Lily Allen bisweilen sorgt, nicht ablenken lassen. Ihr offener Umgang mit Drogen- und Alkoholkonsum, zwei Fehlgeburten und ein großes Mundwerk sicherten der Londonerin jedoch gerade abseits der Bühnen große Aufmerksamkeit. Dabei hat Lily Allen auf ihren zwei bisherigen Alben eigentlich genügend musikalischen Gesprächsstoff abgeliefert: Zeitgemäßer Pop mit herrlich krawalligen Texten, der weder Retro noch Electro abkanzelt und somit geschickt zwischen Duffy und Little Boots herumschäkert. Mit knackig aufspielender Backingband und Sektflöte in der Hand ist die schnoddrige Britin auch live vom Reißbrettsternchen weit entfernt. Hier lässt´s sich zu brutal ehrlichen Hits wie „Not Fair“, „The Fear“ oder „Smile“ eh am besten abgehen. Anstatt des nächsten Revolverblatts also besser Lily-Allen-Tickets besorgen!
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Lily Allen Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten
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Lily Allen im Porträt
Pop Sensation. Stimme ihrer Generation. Fashion Designer. Politische Aktivistin. X-rated Sexpert. Queen of MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Style Ikone. Betrunken und abgestürzt. Celebrity Girlfriend. Celebrity Tochter. Celebrity Schwester. Paparazzi Beute. Partystarter. Prinzessin.
Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Sie ist vornehm, sie ist gewöhnlich, sie ist sexy, sie ist prüde, sie ist zurückhaltend, sie ist vorlaut, sie ist sensibel, sie ist schamlos, sie ist verliebt, sie ist zutiefst unglücklich - und das alles manchmal an einem Abend. Dann geht sie schlafen, steht auf und frühstückt. Dann postet sie ihr Frühstück in ihrem Blog. Dann analysieren andere Leute ihr Frühstück und wundern sich, warum sie es ins Internet gestellt hat.
Widersprüchlich, entgegengesetzt, gelegentlich kratzbürstig – Lily Allen, gerade einmal 23 Jahre alt, ist einer der schillernsten und einnehmendsten Popstars Großbritannien und einer der erfolgreichsten dazu. Zum ersten Mal betrat sie im Juli 2006 die große Bühne und brachte es mit dem Sommerhit „Smile“ zum Erfolgsphänomen. Ihre erste Single wurde ihre erste Nr.1 in ihrer Heimat. „Smile“ vereinte Ska-getränkten, sommerlichen Pop-Flavor und Lily Allens zuckersüße Vocals, die von einem persönlichen Erlebnis erzählten. Es war ein Song voller Power, gesungen von einer intelligenten, weitsichtigen, hübschen jungen Frau Anfang 20 in einem rosafarbenen Abschlussballkleid, nagelneuen Nike Turnschuhen, buntem Make-up und riesigen Ohrringen.
“LDN” war dann sogar noch markanter und hinterlistiger: Ein verspielt naiver, doppeldeutiger, profaner Lobgesang an ihre Geburtsstadt in all ihrer schmutzigen Pracht. Als ihr Debütalbum „Alright, Still“ veröffentlicht wurde, war Allen’s Durchbruch mit Erfolgen eindrucksvoll bestätigt und auch der Wirbel um ihre Person wurde immer größer: Vorlaut, brutal ehrlich, hitzig, satirisch. Einige dieser Storys sind sogar wahr.
Lily Allen wurde im Mai 1985 in Hammersmith, West London, als Tochter von Filmproduzentin Alison Owen und Schauspieler Keith Allen geboren. Sie hatte eine unkonventionelle Kindheit, aber nicht ohne ihre Entschädigungen. Doch sie ließ Allen schnell erwachsen werden, erwachsen denken und motivierte sie dazu, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden. Sie wuchs mit ihrer Schwester und ihrem Bruder in Bloomsbury, Shepherd’s Bush, Primrose Hill und Islington auf und besuchte 13 verschiedene Schulen, bevor sie mit 15 Jahren die Schule verließ und sich auf die Suche nach Erfahrungen, ihrer Teenager-Odysee begab: Clubbing auf Ibiza, Ausbildung zur Floristin und Weiterhoffen, dass sie es mit eigenen Ideen in die Unterhaltungsindustrie schafft.
Sie sprach mit 16 Jahren bei Plattenfirmen vor und ergatterte 2002 ihren ersten Deal mit Warner, die sie in eine ihr unbequeme Folk-Richtung führten. Zwei Jahre später begann Allen zusammen mit den Produzenten Future Cut, an ihren ersten Songs zu schreiben. 2005 wurde sie von Regal (Parlaphone) unter Vertrag genommen und – frustriert über die Langsamkeit der Musikindustrie – postete schließlich ihre Demos auf Myspace. In der Zwischenzeit weckten einige Live-Performances im Yo-Yo, einem Club in Notting Hill, im Frühjahr 2006 den Appetit der Presse und der Zuschauer.
“Smile” war ihr erster selbstgeschriebener Song und so ansprechend, dass Produzent Mark Ronson sie auf eigene Kosten nach New York einfliegen ließ, um mit ihr zunächst bei „The Littlest Things“ zusammenzuarbeiten. Doch es ging natürlich noch weiter. Ronson und US-Produzent Greg Kurstin waren die maßgeblichen Kollaborateure bei „Alright, Still”, das mittlerweile weltweit über 2.5 Millionen Mal verkauft worden ist, in die Top 20 der Billboard Charts einstieg und Allen fünf BRIT Awards Nominierungen und eine Performance auf der Pyramid Stage beim Glastonbury Festival 2007 einbrachte. Wenn Imitation das schönste Kompliment ist, dann weiß Allen das sicherlich am besten, denn plötzlich waren die Charts voll mit Lily-esquen Reimen über Beziehungen.
Lily Allen’s zweites Album, von Greg Kurstin (ein Teil des 60ies Electro Pop Duos The Bird And The Bee welches bei Blue Note unter Vertrag ist - neues Album im Frühjahr 2009) und ihr geschrieben und aufgenommen, erblickte in einem kleinen Mietshaus in den Cotwolds im Herbst 2007 das Licht der Welt. Dorthin hatten sich die beiden zum Arbeiten zurückgezogen. Schon nach 1 ½ Wochen hatten sie sechs Songs und einen neuen Sound gefunden: Dunkler vielleicht, definitiv tanzbarer und ganz klar gereifter. “Die Art wie wir arbeiten“, erklärt Allen, „ist leicht zu beschreiben: Greg und ich sitzen am Piano zusammen und er spielt verschiedene Akkorde und ich sage „Stop“ oder „Start“, wenn ich sie mag. Dann singe ich dazu und denke mir die Lyrics aus.“
Textlich wird "It’s Not Me, It’s You" durch eine Mischung aus einer Fortsetzung der Tiefe ihres Debüt-Albums "Alright, Still" und dem großen Schritt in Stiletto-Heels weiter nach vorne geprägt. Die analysierenden, humorvollen Bestandsaufnahmen von Beziehungen und Sex-Politik sind immer noch da, aber auch größere Themen werden diesmal angesprochen: Gott ist auf der Platte, ebenso George Bush und Allen’s Familie ist auch dabei. Allerdings weder in dem Song über Gott noch über Bush. Und da wäre ja noch ihr Leben als junge Frau in England im Jahre 2008.
“It’s Not Me, It’s You” ist unmissverständlich SIE: Die heimatlichen Wahrheiten bestärkend und bissige soziale Kommentare abliefernd mit der Stimme eines Engels. Es ist eine viel versprechende Kombination. Das schafft nur Lily Allen.© by EMI Music Germany
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Rezensionen zu Lily Allen
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