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Kings of Leon Tickets und Termine

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Event-Infos zu Kings of Leon

Schon Dusty Springfield wusste, dass Priestersöhne einiges zu melden haben – Auftritt Kings of Leon. Die haben – wenn schon nicht in Sachen Gottesfürchtigkeit – zumindest doch im Rock´n´Roll-Fach durchaus das Zeug zur Wissensvermittlung. Vom Südstaaten-Rock der frühen Tage hat sich die Familienbande zwar leider weitgehend verabschiedet, schreibt aber dennoch mit die versiertesten Breitwandrocksongs der Gegenwart. Seit „Sex on Fire“ weiß das auch jeder DSDS-Zuschauer, weshalb Kings of Leon zu jedem Tourplakat gleich den Ausverkauft-Sticker mitdrucken können. In der popmusikalischen Super-Schwergewichtsklasse stehen sie somit neben Bands wie Coldplay oder U2 und erinnern mit ihrer bandinternen Streitlust glatt an ein gewisses britisches Brüderpaar. Da heißt es in jedem Fall schnell sein, wenn Tickets für Kings of Leon auf dem Markt sind – ein Tipp mit Priestersohnesqualität.

Kings of Leon Tickets, Tourdaten und Preisvergleich

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Kings of Leon im Porträt

Ein echtes Familiengeschäft: Nicht nur, dass sich die Rockband Kings of Leon aus den Brüdern Caleb, Jared und Nathan und Cousin Matthew Followill zusammensetzt, nein, der Bandname wurde dem Vater der drei Brüder Leon gewidmet. Dieser war Wanderprediger, weshalb die vier Jungs ihre ersten musikalischen Eindrücke und Erfahrungen im kirchlichen Chor sammelten.

Die Band gründete sich 2000 im traditionsreichen Nashville, Tennessee und brachte neben zwei EPs 2003 ihr Debütalbum unter dem Namen „Youth And Young Manhood“ heraus. Mit Songs wie „Red Morning Light“ oder dem unaufhaltsamen „Molly’s Chambers“ gelang ihnen ein einzigartiger Hybrid aus Elementen der traditionellen Südstaatenmusik und modernem Rock´n´Roll wie ihn The Strokes zelebrieren. Trotz ihrer unüberhörbar amerikanischen Wurzeln blieb die Scheibe in den USA weitgehend unbeachtet, nicht so jedoch im Mutterland der Popmusik. In England konnte die Band auf Anhieb Erfolge verbuchen und zum Beispiel mit U2 auf Tour gehen. Die Kings trugen jenem Erfolg jenseits des Atlantiks im Zuge der Veröffentlichung ihres zweiten Albums Rechnung, indem „Aha Shake Heartbreak“ hier ganze vier Monate früher als in den Vereinigten Staaten erschien. Auf dem Zweitling behält die Band zwar über weite Strecken die Marschrichtung des Debüts bei, zeigt sich aber gleichzeitig hinsichtlich des Songwritings, der Instrumentierung und der Produktion deutlich ausgereifter. Neben den Singles „The Bucket“ und „Four Kicks“ stechen insbesondere das reduziert-atmosphärische „Milk“, der perfekt ausbalancierte Opener „Slow Night, So Long“ und das mit einem der besten Refrains in der jungen Bandgeschichte versehene „Taper Jean Girl“ hervor. Kommerziell steht das Album seinem Vorgänger in nichts nach und wird unter anderem in England mit Platin ausgezeichnet. Ihre steigende Popularität führt sie dieses Mal unter anderem ins Vorprogramm von Pearl Jam und Bob Dylan bevor sich die Band im März 2006 erneut ins Studio begibt.

Das Drittwerk
Mit „Because of the Times“ beschreiten die Kings of Leon 2007 den Pfad, den sie mit „Aha Shake Heartbreak“ drei Jahre zuvor andeuteten. Die ungezügelten Southern-Rock-Ausritte weichen größtenteils clever arrangierten Midtempo-Stücken, die sich unverblümt in Stadionnachbarschaft ansiedeln. Gleich der erste Songs des Albums „Knocked Up“ macht mit einer Länge von 7:10 die Ansage, dass die Freunde von kurzen, knackigen Rockern á la „Wasted Time“ tapfer sein müssen. Die ersten zwei Singleauskopplungen „On Call“ und die England-Hommage „Fans“ unterstreichen diesen Aspekt, doch mit der dritten Single „Charmer“ beweist die Band, dass sie nach wie vor nicht in erster Linie auf die Charts schaut. Der basslastige, unruhig zitternde Song ist einer der ungewöhnlichsten und spannendsten, den die Followills bisher zu Vinyl und CD gebracht haben. Gemeinsam mit waschechten Kings-of-Leon-Stücken wie „Black Thumbnail“, „My Party“ und „Camaro“ werden so auch die kritischsten Fans besänftigt, wodurch das Drittwerk zum letzten Konsensalbum der Südstaatler wird. Die Verkaufszahlen jedenfalls stimmen erneut und der Umstand, dass ein Headliner des Glastonbury 2008 Kings of Leon heißt, unterstreicht den Status als Schwergewicht der internationalen Musikszene.

Platinregen mit „Sex on Fire“
Den Schritt zur Stadionrockband vollziehen die vier Jungs aus Tennessee mit dem vierten Album „Only by the Night“. Bereits die Vorab-Single „Sex on Fire“ - die bis dato erfolgreichste Auskopplung der Band - läutet den kommerziellen Siegeszug ein. Doch der banale Text und konventionelle Songaufbau findet auch zahlreiche Kritiker, die den Kings die endgültige U2-Werdung attestieren. Das Album selbst spaltet sowohl Kritiker als auch eingefleischte Fans. Mit ihrer bis ins letzte Detail durchchoreografierten Produktion, einer erneuten Tempodrosselung und dem kompletten Hemmungsverlust gegenüber großen Mitsingrefrains erreichen die Kings of Leon zwar die breite Masse der Musikhörer, aber überbügeln damit ihr immer noch vorhandenes Talent, packende Songs zu schreiben. So stehen lupenreine Radiopopsongs wie „Use Somebody“ oder „Revelry“ dem starken Albumauftakt mit dem hypnotischen „Closer“ und dem aggressiv rollenden „Crawl“ gegenüber. Kommerziell ist die LP wie erwähnt über alle Zweifel erhaben. Platz 1 der Charts sowie fünffach Platin in England, dreifach Platin in den USA, drei Grammys und die Brit Awards für bestes Album und beste Band international kann die Familienbande für sich verbuchen. Mit der Gewissheit zu den größten Rockstars ihrer Zeit zu gehören, kommt es auf der Englandtour 2008 zu mehreren Reibereien zwischen der Band und Frontmann Caleb. Zwar war dies aufgrund von Calebs Alkoholproblemen nichts generell Neues, doch Medienberichten zufolge stand die bis dahin größte Tour der Band kurz vor dem Aus, da sich der Leadsänger zum Teil kaum im Griff hatte. Trotz aller Probleme konnte die Reise ohne Konzertausfall zu Ende gespielt werden und die Kings konnten sich daran machen, nun auch Festlandeuropa endgültig einzunehmen. So wuchs beispielsweise in Deutschland die Kapazität der Venues innerhalb eines Jahres von 1.000 auf knapp 20.000 in ein und derselben Stadt. Fast den gesamten Rest des Jahres 2009 touren die Vier durch Nord- und Südamerika, Europa, Australien und Neuseeland. Als Resultat wird mit „Live at the O2“ die erste Live-DVD der Band aus Nashville veröffentlicht.

Nach fast zweieinhalb Jahren Tour findet sich der Followill-Clan im Februar 2010 in New York zu den Aufnahmen ihres mittlerweile fünften Albums ein. Etwas mehr als ein halbes Jahr später erscheint „Come Around Sundown“ und schlägt weitgehend in die gleiche Kerbe wie sein Vorgänger. Dennoch erhält der Longplayer größtenteils schwächere Kritiken als „Only by the Night“ und erreicht in England trotz Platz 1 der Albumcharts „nur“ Goldstatus. Mit „Radioactive“ ist die erste Single wiederum ein radiotauglicher Stadionrocksong, der durch ein pathetisches Musikvideo alle Kritiker der Band zu bestätigen scheint. Mit „Pyro“ und „Back Down South“ werden jedoch auch zwei Songs ausgekoppelt, die mit „Pick Up Truck“ und „The End“ zu den besten der Platte gehören. Der Rest des Albums gerät eher durchwachsen und kann nur stellenweise an alte Glanzzeiten anknüpfen. Live kann die Band jedoch mit einer sich ausschließlich aus Hits rekrutierenden Setlist und ausgereiftem Sound glänzen und spielt fast ausnahmslos vor ausverkauften Rängen.

Die Kings of Leon können nach sechs Alben auf eine bewegte Vergangenheit blicken und sich unumwunden als eine der derzeit größten Bands des Planeten feiern lassen. Mit den gigantischen Verkaufszahlen ihrer letzten vier Alben im Rücken und den Millionen Fans vor der Brust bleibt ihnen auch kaum etwas anderes übrig.

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