Kasabian Tickets und Termine.
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Event-Infos zu Kasabian
Ein langer Anlauf den Kasabian hierzulande genommen haben. Scheinbar hat es aber auch im popmusikalischen Land der Spätaufsteher doch noch klick gemacht. In England auf dem Sprung ins Stadion, können Kasabian auch in Deutschland langsam aber sicher die ganz großen Bühnen in Angriff nehmen. Mit monströsen Songs, die so sehr nach Manchester anno 1991 klingen, wie Vorbilder vom Schlage Happy Mondays, The Stone Roses oder Oasis es eben zulassen. Dafür wird dann aber mal zackzack ein Ticket geordert, denn mit Kasabian kommt nicht nur eine der besten britischen Bands seit Jahren, sondern auch die Inkarnation purer Live-Energie. Eine Macht!
© by ticcats
Kasabian Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten
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Datum
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Event
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Ort
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Preis*
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| Treffer pro Seite 10 | 25 | 50 | |||||
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02.06.2012 Sa 20:00 h |
Kasabian | Berlin, Columbiahalle | ab 20.00 € | ||
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05.06.2012 Di 20:00 h |
Kasabian | Hamburg, Docks | ab 34.95 € | ||
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06.06.2012 Mi 20:00 h |
Kasabian | Frankfurt am Main, Gibson | ab 34.25 € | ||
*Alle Angaben ohne Gewähr - ticcats.de Eventkalender, Ticketsuchmaschine, Ticketpreisvergleich
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Kasabian im Porträt
Wie bei vielen ihrer Musikerkollegen begann ihre Geschichte lange bevor sie eine signifikante Eigendynamik bekam. 1997 gründeten drei Schüler aus der Umgebung von Leicester – Tom Meighan (Gesang), Sergio Pizzorno (Gitarre, Gesang), Chris Edwards (Bass) – die Band Saracuse. Vorübergehend stieß Gitarrist Christopher Karloff hinzu, der den Anstoß zu einem neuen Namen gab: Kasabian waren geboren.
Die junge Truppe entwickelte einen einzigartigen Stilmix, den sie bis heute verfeinert. In ihren Songs finden sich Anleihen an den rauen Rock der Rolling Stones, den Sex-Appeal der Doors sowie die epischen Weltraumklänge von Pink Floyd. Gleichzeitig öffnen sie sich moderneren Einflüssen: Stampfende Clubsounds lassen sich in ihren vielschichtigen Stücken ebenso finden wie HipHop-Elemente, Rhythmik aus der Jungle- und Drum’n’Bass-Schule oder funky Beats aus der Zeit der großen britischen Raves. Die englische Presse ordnet Kasabian Anfang des Jahrtausends als „Wiedergeburt des Raves Marke Stone Roses oder Primal Scream“ ein. Ein Begrenzung, die ihnen schnell zu eng wird. Zwar verfügt ihr selbstbetiteltes Debüt noch über deutliche Referenzen an den Rave-Sound. Doch bereits mit dem zweiten Album Empire von 2006 wird klar, dass Kasabian in einer eigenen Liga spielen.
Ihr Sound ist speziell, individuell und unverwechselbar. Insbesondere als 2006 ein weiterer Ausnahme-Musiker zur Band stößt, Drummer Ian Matthews. Der mit Produzentenlegende Dan The Automator (DJ Shadow, Gorillaz, Deltron 3030) eingespielte, Nachfolger „West Ryder Pauper Lunatic Sytem“ erweist sich als grandioses Konzeptalbum und Höhepunkt der bisherigen Veröffentlichungen.© by Marek Lieberberg Konzertagentur
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Rezensionen zu Kasabian
Kasabian live in Große Freiheit 36, Hamburg
Würde einem der Rock´n´Roll-Dschinni drei Wünsche für Kasabian-Konzerte offerieren, könnten die folgendermaßen lauten: 1. Endlich würdige Supportbands. Zwar haben die Briten auf ihrer zweiten deutschen Clubtour den Warm-up-DJ von 2009 zu Hause gelassen, die hier namenlose Vorband ist allerdings auch nur ein Ersatz mit Stadtfestniveau. Wen oder was das in Stimmung bringen soll, dürfte sich wohl kaum einem der Anwesenden erschlossen haben. Wer Placebo auf Narkotika sehen möchte, mischt Brian Molko besser selbst was in den Rucolasalat. 2. Weg mit den mittelgroßen Venues. Diese Band gehört auf die ganz großen Bühnen. Keine Diskussion. Kleine, verschwitzte Clubs in allen Rockehren, aber dass Kasabian dem entwachsen sind hat mal wieder jeder mitbekommen außer den Indie-Krauts. 3. Zwei Deutschlandtourneen pro Jahr. Allem Unbill zum Trotz ist der Auftritt natürlich wieder fantastisch. Startet mit der aktuellen Single „Days Are Forgotten“, mit der die Band ein paar Tage zuvor sogar bei Harald Schmidt Halt machte, und zeigt im weiteren Verlauf, welch Großtaten die Leicester Lads auf knapp vier Alben ausgebreitet haben.
Der Abend unterstreicht insgesamt abermals die Behauptung des Rolling Stone in Folge des Hurricane-Auftritts, dass Kasabian das deutsche Publikum endlich „geknackt“ hätten. Zwar sind, wie nicht anders zu erwarten, auch wieder zahlreiche britische Billigfliegerpassagiere in der Menge zu orten, doch sind genau diese wie so oft das Streichholz im Stimmungsbenzin. Oder anders gesagt: Wo manch Hamburger heut Abend noch zaghaft mitklatscht, schiebt der gemeine Mancunian schon Schicht im Moshpit. Das mag prollig finden wer will, hier stimmen die Oasis-Vergleiche ausnahmsweise mal.
Mit „Shoot the Runner“ an Setlistposition zwei werden jedenfalls erstmals die Sprunggelenke der Zuschauer gefordert – und nicht zum letzten Mal. Der Titeltrack des neuen Albums „Velociraptor!“ als dritter Song gefällt wie schon im Sommer durch Live-Trompeter, der leider dennoch die merkwürdige Ähnlichkeit zur Melodie von Mickie Krauses „Geh doch zu Hause...“ nicht ganz vertreiben kann. Wer Indie-Schlager sucht, wäre mit einem Wombats-Ticket jedoch noch immer deutlich besser beraten.
Wirkliche Highlights aus der Setlist zu filtern, fällt jedoch schwer. Zu hitbeladen scheint das, was einem Meighan, Pizzorno & Co. da vor die Füße werfen. „Club Foot“ zieht wie immer, „Fast Fuse“ mündet in Dick Dales „Misirlou“ – wem das nichts sagen sollte: Pulp Fiction – und „Re-Wired“ schält sich auch live als größter Hit der neuen Platte heraus. Mit dem unverwüstlichen „L.S.F.“ geht’s traditionell sangesstark in die Prä-Zugabenpause, die das mächtige „Switchblade Smiles“ nach wenigen Augenblicken beendet. Die „West Ryder Pauper Lunatic Asylum“-Tracks „Vlad the Impaler“ und natürlich „Fire“ runden die Veranstaltung mehr als würdig ab. Bei „Fire“ gibt Tom Meighan wieder den nimmersatten Hochtonfänger, dem man sogar dieses rockistische Klischee abkauft. Danach stimmt er als die Kollegen schon die Instrumente sich selbst überlassen noch ein A-capella-„Fought the Law“ an und lässt sich mit gebührendem Jubel verabschieden.
Das Fazit fällt also, wie angedeutet, dann doch mehr als positiv aus. Dass die Band in ihrer aktuellen Form zu den stärksten Vertretern der Live-Zunft zählt, bezweifeln nach diesem Abend wohl nur die Dauernörgler. Bleibt festzuhalten, dass die Sache mit der Wunderlampe natürlich ganz willkommen wäre, dürfte bei manchem Beteiligten aber die Endorphinausschüttung in bedenkliche Gefilde manövrieren.© by ticcats
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