Feist Tickets und Termine.

  • Event-Infos zu Feist

    Feist ist die Gräfin Zahl der Musikwelt. Ihre Single „1234“ sorgte jedenfalls für mächtig Aufsehen, als der namhafte Fallobstkonzern den Song in einem Werbespot einsetzte. Plötzlich war Feist die Musikfee der Stunde, obwohl bereits ihr drittes Album „The Reminder“ in den Regalen stand und sie schon mit Peaches und Broken Social Scene gemeinsame Sache gemacht hatte. Die höchst wandlungsfähige Stimme der Kanadierin sorgte schon immer dafür, dass sie sich nicht auf einen Stil festlegen musste. Mal beschwingter Piano-Folk-Pop, mal orchestrale Avantgarde, mal klaustrophobische Balladen. Alles geht, und zwar gut. Vielseitig zeigt sich die Ausnahmekünstlerin auch bei ihren seltenen Live-Gastspielen, die sie mit ihrem vierten Albums „Metals“ hoffentlich etwas weniger selten gestaltet. Derzeit jedoch sind Feist-Tickets vierblättrige Kleeblätter, die in jede Hausapotheke gehören.

Feist Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten

Datum Event Ort Preis*  
Treffer pro Seite 10 | 25 | 50
15.08.2012
Mi 19:00 h
Feist Hamburg​, Freilichtbühne im Stadtpark ab 42.65 €
21.08.2012
Di 19:00 h
Feist Köln​, Tanzbrunnen ab 41.45 €
22.08.2012
Mi 19:00 h
Feist Stuttgart​, Freilichtbühne Killesberg ab 43.40 €
  • Feist im Porträt

    Als Leslie Feist mit nicht einmal 18 Jahren mit ihrer Punk-Schülerband für Radiohead eröffnete, ahnte sie wohl kaum, dass sie selbst einmal derart große Halle füllen würde. Mit ihrer Band Placebo, Ähnlichkeiten mit Brian Molko & Co. sind rein namentlich, sollte es jedenfalls nicht klappen. Dass die Kanadierin nicht für Punk-Rock gemacht ist, unterstreicht unter anderem ihr Unwissen, wer denn die Ramones seien – als Placebo diese supporten.

    Adieu, Punk
    Bis Feist ihren eigenen Ausdruck findet – eine schwere Stimmbandverletzung setzt dies in wahrsten Wortsinn – soll jedoch noch etwas Zeit verstreichen. Untätig ist sie dennoch nicht: Neben ihrer Arbeit als Tour-Gitarristin für By Divine Right ist Feist, zu dieser Zeit aka Bitch Lap Lap, gemeinsam mit Mitbewohnerin Peaches aktiv. Zur etwa gleichen Zeit erscheint auch ihr Solodebüt „Monarch (Lay Your Jewelled Head Down)“, welches beschönigend gesagt jedoch eher mäßige Aufmerksamkeit generiert. Besser läuft´s da schon, als sie 2001 mit einigen befreundeten Musikern das Toronto-Kollektiv Broken Social Scene aus der Taufe hebt.

    Eine Künstlerin findet sich
    Als 2004 der Zweitling „Let It Die“ die Ohren der Welt erfüllt, scheint Feist endlich angekommen. Mit freundlicher Mitwirkung von Chilly Gonzales entstehen elf Songs, unter denen sich neben Eigenkompositionen auch eine Vielzahl Cover-Versionen von z. B. Ron Sexsmith bis Bee Gees finden. Diese überführtt sie in eindrucksvoller Manier in ihren eigenen, ideenreichen Indie-Pop-Kosmos. Doch sollte all das nur der künstlerische wie kommerzielle Vorbote sein!
    „The Reminder“ lautet das Ergebnis der Studiobemühungen im Jahr 2007. Die Singles „My Moon My Man“ und vor allem „1234“ sorgen hier für einen enormen Popularitätsschub. Zum einen ist dieser ganz sicher Feists ausgefeiltem Songwriting, zum anderen dem Einsatz in einem Apple-Spot, zu verdanken.

    Bis zum dritten Album „Metals“ sollen viereinhalb Jahre ins Land gehen, von denen Feist ein ganzes Jahr auf Rekreation vom Studio- und Tourstress verwendet. Die Gelassenheit zahlt sich aus, sind kritische Stimmen zu ihrem Album doch rarer gesät als südamerikanische Skispringer. Vielmehr zeigt sie das Album als gereifte Künstlerin auf der Höhe ihrer Schaffenskunst. Fordernd, intim, wandelbar, eigenständig.
    Ob Leslie Feist sich das 1993 so hätte vorstellen können?

  • Rezensionen zu Feist

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