Beady Eye Tickets und Termine.

  • Event-Infos zu Beady Eye

    Oasis sind zurück! Naja, nicht so ganz. Oasis minus Noel Gallagher gleich Beady Eye. Nach dem endgültigen Zerwürfnis zwischen den Gebrüdern Gallagher macht Frontmann Liam nun mit dem Rest der Band gemeinsame Sache. Das erste Album „Different Gear, Still Speeding“ erschien Anfang 2011 und präsentiert altbekannte Stärken: britischen Rock´n´Roll der alten Schule, beatleske Melodien und die beste Stimme seiner Generation. Live durch Jeff Wooton am Bass und Matt Jones am Keyboard verstärkt, demonstrieren Gallagher & Co. eindrucksvoll, dass sie immer noch zum Besten zählen, was Popmusik derzeit zu bieten hat. Und das wissen sie auch! Von Selbstüberschätzung reden doch wie immer nur die Freudlosen.

Beady Eye Eintrittskarten, Ticketpreisvergleich und Tourdaten

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  • Beady Eye im Porträt

    Es musste ja so kommen! Letzten Endes führte der Bruderzwist von Liam und Noel Gallagher zur Auflösung von Oasis und damit zum Ende einer der erfolgreichsten Bands der letzten Jahrzehnte. Nach Millionenverkäufen, gigantischen Welttourneen, einer Menge Drogen und einigen der besten Alben der jüngeren Musikgeschichte endet das Kapitel der unbescheidenen Band im Backstageraum des Pariser Festivals Rock en Seine. Obwohl nur noch zwei Festival-Termine anstehen, entschließt sich Noel Gallagher nach einem weiteren heftigen Streit mit seinem Bruder, die Band mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Fans weltweit sind eher von dem Zeitpunkt der Trennung als von deren Eintreten überrascht. Mehr als einmal stand Oasis am Rande der Auflösung – nun war es tatsächlich so weit gekommen. Unmittelbar nach der Trennung wird bekannt, dass Liam mit den übrigen Oasis-Mitgliedern Andy Bell, Gem Archer und Chris Sharrock weitermachen wird. Zuerst ist angedacht, den alten Bandnamen beizubehalten, doch zu Beginn der Aufnahmen wird dieses Vorhaben zu den Akten gelegt. Liam Gallaghers lakonischer Kommentar: „Oasis war sowieso ein scheiß Name.“

    „Beady Eye“ gefällt ihm da schon besser, auch wenn diese Meinung zum Teil durchaus gegensätzlich vertreten wird. Ende 2010 gibt es dann in Form eines Gratis-Downloads die erste musikalische Kostprobe der Vier: „Bring the Light“ überrascht mit hämmerndem „Great Balls of Fire“-Klavier und souligen Backgroundsängerinnen. Das erste Album erscheint dann im Februar und bereits im Titel kann sich die Band einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. „Different Gear, Still Speeding“ erreicht zwar nicht die Chartsphären von Oasis-Platten, kann aber größtenteils positive Reaktionen bei Fans und Kritik verbuchen. Dass die Band auch ohne Mastermind Noel Gallagher imstande ist, ausgefeilte Songs zu schreiben, war so nicht allenthalben erwartet worden. Mit der ersten offiziellen Single „The Roller“ beweist Liam Gallagher einmal mehr seine tiefe John-Lennon-Verehrung, während „Beatles & Stones“ verwirrt - klingt es doch vor allem nach The Who - und „The Beat Goes On“ mit seinem einnehmenden Refrain die Oasis-Zeiten heraufbeschwört.

    Am 14.03.2011 feierte Beady Eye in Köln die deutschlandweite Live-Premiere. Innerhalb einer halben Stunde war das bis dato einzige angekündigte Deutschland-Konzert der Briten ausverkauft. Natürlich auch dank tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Hardcore-Fans von der Insel. Geboten wurde das Erwartbare: große Posen, großes Maul und große Hymnen. Liam Gallagher zeigte einmal mehr, dass er einer der charismatischsten Frontmänner der letzten zehn, zwanzig Jahre ist und präsentierte seine Ausnahmestimme sogar in besserer Verfassung als auf vergangenen Oasis-Touren. Die übrigen Bandmitglieder halten sich, ob Gallaghers einnehmender Bühnenpräsenz, dankenswerterweise eher im Hintergrund. Dass es sich hier in jedem Fall um exzellente Musiker handelt, kann dabei jedoch niemand ernsthaft bezweifeln. Dafür kommt „Four Letter Word“ zu gnadenlos, „Millionaire“ zu verspielt und „Sons of Stage“ zu mitreißend aus den Boxen.

    Mit Beady Eye hält Liam Gallagher als einer der wenigen den musikalischen Union Jack weiterhin hoch und bewahrt nicht wenige jener Qualitäten, die bereits Oasis ausmachten. Mit „Different Gear, Still Speeding“ und einer hervorragenden Besetzung im Rücken schafft es Gallagher mit Tamburin und unnachahmlicher Rockstar-Aura, jede Location - ganz gleich ob Club, Arena oder Festival - für sich einzunehmen. Für die älteren Fans ist das dann so etwas wie eine Live-Therapie, um den Oasis-Split zu verwinden. Alle anderen erfreuen sich einfach an den tollen Songs und nehmen eine einzigartige Unterrichtsstunde in Sachen Rock´n´Roll-Tum.

  • Rezensionen zu Beady Eye

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