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  • Alisa Weilerstein im Porträt

    Nicht zuletzt die Intensität und Spontaneität ihres Spiels machen Alisa Weilerstein zu einer der gefragtesten Cellisten ihrer Generation. Im Jahr 2010 erhielt die gebürtige Amerikanerin als erste Cellistin nach 30 Jahren einen Exklusivvertrag mit Decca Classics.

    Alisa Weilerstein, Jahrgang 1982, gab ihr Debüt mit dem Cleveland Orchestra im Alter von 13 Jahren mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen. 1997 debütierte sie an der Carnegie Hall New York mit dem New York Youth Symphony Orchestra. Sie studierte am Cleveland Institute of Music bei Richard Weiss und schloss zudem 2004 ihr Studium der russischen Geschichte an der New Yorker Columbia University ab.

    Weilerstein ist Preisträgerin des Lincoln Center Martin E. Segal-Preises für herausragende Leistungen, 2006 wurde sie mit dem Leonard Bernstein Award ausgezeichnet. Sie erhielt im Jahr 2000 den Avery Fisher Career Grant und wurde nachfolgend für zwei renommierte Konzertserien ausgewählt: die Rezital-Reihe ECHO (European Concert Hall Organization) „Rising Stars” und die Reihe am Lincoln Center „Chamber Music Society Two“.

    Im Mai 2010 gab Alisa Weilerstein ihr Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Daniel Barenboim mit dem Cellokonzert von Edward Elgar in Berlin und im englischen Oxford. 2012 konzertiert sie zweimal mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin: Bei den Festtagen spielt sie das Cellokonzert von Elgar und beim Musikfest Berlin im September tritt sie mit dem Cellokonzert von Elliott Carter auf. Beide Cellokonzerte werden - in der gleichen Besetzung - Bestandteil ihrer Erst-Aufnahme für Decca Classics sein.

    In Europa war Alisa Weilerstein unter anderem zu Gast bei den Berliner Philharmonikern, dem Gulbenkian Orchestra Lissabon, dem NDR Sinfonieorchester, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Orchestre National de Lyon, dem Royal Scottish National Orchestra sowie dem Tonhalle Orchester in Zürich. Im August 2011 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen mit dem Gustav Mahler Jugendorchester und Ainārs Rubiķis.
    Zu den Dirigenten, mit denen Alisa Weilerstein gearbeitet hat zählen Daniel Barenboim, Sir Andrew Davis, Gustavo Dudamel, Sir Mark Elder, Christoph Eschenbach, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Andrew Litton, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Itzhak Perlman, Kirill Petrenko, Yuri Temirkanov, Osmo Vänskä, Simone Young und David Zinman.

    In der 2011/12 Saison ist Alisa Weilerstein Artist-in-Residence beim HR-Sinfonieorchester, mit dem sie in drei Orchesterkonzerten und einem kammermusikalischen Mittagskonzert zu erleben ist. Weitere Höhepunkte sind ihr Debüt mit dem Philharmonia Orchestra in London, sowie Konzerte mit den Hamburger Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Minnesota Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic und New York Philharmonic.

    Im November 2008 wurde Alisa Weilerstein, bei der im Alter von neun Jahren Diabetes diagnostiziert wurde, zur Botschafterin der Juvenile Diabetes Research Foundation ernannt. Weitere Informationen sind auf ihrer Facebook Fanpage abrufbar.

    2011/2012

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