Against Me Tickets und Termine.
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Event-Infos zu Against Me
Against Me! verdeutlichen, dass Amerika nicht nur braune Brause, fettiges Fast Food und musikalischer Mainstream ist. Mit dem aktuellen Album „White Crosses“ liefern die wütenden jungen Männer wieder schweißtreibenden Punkrock für Herz und Hirn. Live in concert gibt´s dann auch all die Klassiker von „Cliché Guevara“ bis „Thrash Unreal“, mit denen Against Me! ihren Führungsanspruch im Punkrock-Parlament seit jeher vertreten.
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Against Me im Porträt
Manchmal muss man abhauen, um wieder zurückkommen zu können - zumindest ist das so für AGAINST ME!-Frontmann Tom Gabel. In den letzten 12 Jahren wurde Gabel von einem Akustik-Folkpunk-Raubein aus Gainesville, Florida, zum ikonenhaften Helden einer rauflustigen und leicht blutverschmierten Punkszene. Das jüngste der vier AGAINST ME!-Alben, das zugleich das Major-Debüt der Band war, hieß New Wave (2007) und wurde vom Spin-Magazin zum „Album of the Year“ erklärt. Als Tom nach der New Wave-Tour wieder nach Hause kam, spürte er allerdings, wie die Enge der Provinzstadt ihm zunehmend die Luft abschnürte. Also haute er ab. Zusammen mit seiner Frau verließ er die „Hastu schön gehört“-Insel Gainesville und zog in das verschlafene Strandnest St. Augustine, in dem er endlos die Straßen auf- und abwanderte und durch verstaubte Straßen im Hinterland fuhr - auf der hoffnungsvollen Suche nach Inspiration.
Er fand sie. Das Ergebnis heißt White Crosses und ist ein kraftvolles und direktes Rockalbum, wie man es sich nur wünschen kann. Die Band - Gabel, Gitarrist James Bowman, Bassmann Andrew Seward und der neue Drummer George Rebelo - röhren im hymnischen Titelsong wie Jagdflugzeuge über ein Stadion, während Gabel einen aggressiven Mitsing-Chorus über die Zerstörung von 4000 Kreuzen auf dem örtlichen Friedhof ablässt, mit denen die Zahl der jährlich in den USA vorgenommenen Abtreibungen symbolisiert wird. Oder das voller eskapistischer Wut steckende Spanish Moss. Wo New Wave im Vergleich zu den vorhergehenden Alben einiges an Rauheit dazugewonnen hatte, geht White Crosses noch einen großen Schritt weiter, indem es zusätzlich das musikalische Spektrum erweitert.
Produzent Butch Vig, der auch New Wave schon unser seine Fittiche genommen hatte, forderte die Band heraus, White Crosses wesentlich dynamischer anzugehen und dabei die ursprüngliche Kraft, die AGAINST ME! seit ihrem Debüt Reinventing Axl Rose (2001) an den Tag legten, zu erhalten.
Nun sagt jede Band von ihrem neuesten Album, dass es einen großen Schritt nach vorn bedeute, das ist eines der abgedroschenen Klischees im RockʼnʼRoll. Aber nur wenige Bands haben auch das Zeug, so ein Statement zu untermauern, und Gabel kann das mit Verweis auf seine gehobene Reife als Songwriter. Bislang zeichneten sich seine Texte durch ein deutliches Maß an ScreedʼnʼSplatter aus, vollkommen in Einklang mit den damaligen Emotionen der Band und seiner selbst, die sie in aller Schärfe ausdrücken wollten. Aber ein guter Songwriter zeichnet sich dadurch aus, dass er etwas Spezifisches zu etwas Universellem macht, ohne auf müde Tricks zurückzugreifen.
Gabels neues Songwriting wird am deutlichsten auf dem zentralen Song von White Crosses, Weʼre Breaking Up. Inspiriert von den zeitweiligen Auflösungserscheinungen von Against Me! ist der Text vage genug gehalten, dass er auch das tränenreiche Zerbrechen einer romantischen Beziehung beschreiben könnte. „Der Song ist ziemlich stark davon geprägt, was wir im vergangenen Jahr als Band durchgemacht haben“, erklärt Gabel. „Ich zog meine Ideen aus dieser Situation, wollte aber auf keinen Fall, dass der Song nur auf uns zu beziehen ist. Ich wollte den emotionalen Gehalt so weit öffnen, dass es auch auf etwas Universelles hinweisen könnte.“
Aber Verve und Leidenschaft sind Dinge, die bei AGAINST ME! nie ins Wanken geraten, und Gabel zieht diese Linie nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Frau und seine kleine Tochter. „So etwas gibt Dir eine neue Perspektive“, so Gabel. „Es war immer wichtig für mich, Autoritäten zu hinterfragen. Aber ich muss es auf eine smarte und ehrliche Art tun. Soll ich das fünfte Album machen und dabei schreien: „Fuck the system! Diesmal wirklich!“? Ich hätte das Gefühl, ich würde damit eine Szene ansprechen, zu der ich mich nicht mehr länger zugehörig fühle. Ich will Songs schreiben, ohne mich selbst beschränken zu müssen. Ich will jeden Gedanken in meinem Kopf auch zu Papier bringen können. Einen Schritt Abstand nehmen und herausbekommen, was ich eigentlich sagen will.“© by x-why-z Konzertagentur
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Rezensionen zu Against Me
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